Zwischen der Osttiroler Jägerschaft, der Bezirkshauptmannschaft Lienz und dem Jagdtrupp des Landes fliegen die Fetzen! Eine Strafverfügung wegen eines angeblichen Gesetzesverstoßes bringt nun das Fass zum Überlaufen.
Fast ganz Osttirol ist ein Wolfs-Jagdgebiet. Doch nun droht Ungemach von allen Seiten: Der WWF will die Wolfsverordnung zur Strecke bringen und erhält durch ein Gutachten Oberwasser.
Causa heiß: Amtsgeheimnis muss herhalten
Die Osttiroler Jägerschaft wehrt sich gegen den Einsatz einer „Supertruppe“ im Auftrag des Landes, die für sie fünf Wölfe schießen soll. Geschossen wurde bis jetzt kein einziger. Noch im Juli laufen drei Bescheide aus, der erste am 18. Juli.
BH Lienz ahndet angeblichen Verstoß
Mitten in diese prekäre Konstellation platzt nun die Nachricht, dass die BH Lienz massiv gegen das „Sonderteam Wolf“ des Landes vorgeht. Bezirkshauptfrau Olga Reisner hat wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Jagdgesetz eine Strafverfügung ausgestellt, was vonseiten des Landes offiziell bestätigt wird.
Nähere Informationen gibt es dazu mit Hinweis auf das Amtsgeheimnis keine. Auf dem Spiel steht in letzter Konsequenz ein Entzug der Jagdkarte.
Gerüchteküche brodelt
Gerüchteweise hat es bereits Hausdurchsuchungen bzw. Waffenkontrollen sowie auch polizeiliche Einvernahmen gegeben. Auch die Forderung nach Abberufung der Bezirkshauptfrau soll Thema sein.
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