"Go" für Seagate

EU: Samsung darf Festplatten-Sparte verkaufen

Elektronik
19.10.2011 14:10
Samsung darf sein Geschäft mit Computer-Festplatten an den Konkurrenten Seagate verkaufen. Die EU-Kommission entschied am Mittwoch in Brüssel, dass dadurch keine Nachteile für Kunden und Verbraucher entstehen. Noch immer gebe es genug Hersteller von Datenspeichern, es sei deshalb kein Monopol zu befürchten, so die Kommission. Kunden hätten weiter die Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern.

Seagate will sich mit dem Kauf gegen die für 4,3 Milliarden Dollar geplante Übernahme von Hitachi durch den Konkurrenten Western Digital wappnen. Die Branche kämpft mit Umsatzrückgängen. Ein Grund dafür ist der Erfolg von Smartphones und Tablets, die auf herkömmliche Festplatten verzichten und stattdessen Flash-Speicher nutzen.

Samsung hatte Mitte April angekündigt, sein verlustbringendes Geschäft mit Festplatten zu verkaufen. Nach damaligen Angaben muss der Käufer aus Kalifornien dafür knapp 1,3 Milliarden Dollar (951 Millionen Euro) bezahlen. Obgleich beide Unternehmen nicht aus der EU kommen, prüfte die Kommission, da beide Firmen mit beträchtlichen Anteilen in Europa tätig sind.

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