Immer wieder sorgen schreckliche Bilder aus Todes-Lkw, in denen Flüchtlinge qualvoll ersticken, international für Entsetzen. Doch das skrupellose Geschäft der Menschenschmuggler läuft weiter: Kaum ein Tag, an dem in Österreich nicht ein Transport gestoppt wird. Die Fahrer landen hinter Gittern - nur wenn einer von ihnen auspackt, kommen die Ermittler auf die Spur der Schleppermafia.
Donnerstag in den frühen Morgenstunden war für einen bulgarischen Schlepper am Loiblplass Endstation: Er hatte acht Türken - unter ihnen drei Kinder - dabei, die ohne Papiere unterwegs waren. Der Mann hätte vermutlich ein schlichteres Auto nehmen müssen; ein amerikanischer Cadillac fällt auf der kurvenreichen Passstraße auf 1367 Metern Seehöhe doch auf! Nur wenige Stunden später sitzt ein „Berufskollege“ am Landesgericht Klagenfurt auf der Anklagebank. Der Prozess zeigt, mit welchen Tricks die Schlepperbanden arbeiten.
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