„Emma“ hat Promistatus

Lieblingspony der Queen jetzt als Schaukelpferd

Royals
26.04.2026 12:51

Am 21. April wäre Queen Elizabeth II. 100 Jahre alt geworden, zu diesem Anlass huldigte man im Vereinigten Königreich der 2022 verstorbenen Monarchin auf verschiedenste Weise. So wurde ihr Lieblingspony „Emma“ nun unsterblich gemacht – als Schaukelpferd. 

„Emma“ erlangte weltweite Berühmtheit, als sie, an der Hand von Pferdepfleger Terry Pendry, am Straßenrand Abschied von ihrer Besitzerin und Reiterin nahm, als der Trauerzug mit dem Sarg der Queen vorbeifuhr. Pendry kümmert sich weiterhin rührend um das Fellpony, das inzwischen das hohe Alter von 30 Jahren erreicht hat. 

„Emma“ wurde zum Sinnbild der Volkstrauer
Anlässlich des 100. Geburtstags der Queen brachte das britische Traditionsunternehmen Stevenson Brothers Rocking Horses, geführt von den Zwillingen Marc und Tony Stevenson, ein ganz besonderes Schaukelpferd auf den Markt. Als Vorbild diente eben „Emma“, deren voller Name „Carltonlima Emma“ lautet. Fellponys sind eine aus Nordengland stammende Rasse, benannt nach dem dortigen Fell-Gebirge.

„Emma“ mit ihrem Pferdepfleger beim Abschied von Queen Elizabeth II
„Emma“ mit ihrem Pferdepfleger beim Abschied von Queen Elizabeth II(Bild: AP/Aaron Chown)
Queen Elizabeth mit ihren schneeweißen Ponys „Bybeck Katie“ und „Bybeck Nightingale“
Queen Elizabeth mit ihren schneeweißen Ponys „Bybeck Katie“ und „Bybeck Nightingale“(Bild: AP/APA/Henry Dallal/ROYAL WINDSOR HORSE SHOW/AFP)
Die Queen beim Ausritt auf ihrem Fellpony „Balmoral Fern“
Die Queen beim Ausritt auf ihrem Fellpony „Balmoral Fern“(Bild: AP/Steve Parsons)

Die kräftigen Ponys mit voller Mähne und dem plüschig anmutenden Fell an den Beinen waren der Queen ein besonderes Anliegen, sie züchtete die bedrohte Rasse nicht nur erfolgreich – im hohen Alter setzte sie auch bei ihren Ausritten auf die gemütlichen und robusten Tiere. 

„Es gibt kaum ein Pony, das in den königlichen Ställen auf Schloss Windsor mehr geliebt wird als ,Emma‘“, erzählte Pferdepfleger Pendry jüngst in einem Podcast. Er habe der Queen vor ihrem Tod das Versprechen gegeben, „Emma“ würdevoll zu bestatten, wenn es einmal so weit sei. Bis dahin würde sie gehegt und gepflegt. 

Spende für jedes verkaufte Schaukelpferd
„,Emma‘ hat so viele Herzen erobert“, schrieb das Unternehmen Stevenson Brothers Rocking Horses auf Facebook.  Für jedes verkaufte Schaukelpferd – diese werden komplett in Handarbeit hergestellt – spendet die Firma einen Betrag an den Zuchtverband, der sich zur Erhaltung der Fellponys einsetzt und deren Ehrenpräsidentin Queen Elizabeth war. 

Wer sich ein solches Schaukelpferd sichern will, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Die günstigsten Modelle kosten bei den Stevenson-Bürdern schon um die 1500 bis 2000 Pfund, Sondereditionen wie „Emma“ kommen  noch etwas teurer. So kann man etwa eine Replik von Dressur-Olympiasieger „Valegro“ erwerben, um den „Schnäppchenpreis“ von 10.500 Pfund – Versandkosten und Zoll nicht inkludiert. 

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