Ein schockierender Unfall in Wien hat ein weiteres tragisches Mal vor Augen geführt, wie chancenlos Fußgänger sind, wenn sie von einem Fahrzeug erfasst werden. Dabei macht es einen großen Unterschied, mit welcher Geschwindigkeit das Auto unterwegs war.
Es war in der Nacht auf Dienstag, als ein 25-Jähriger - noch dazu mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw - an einer Kreuzung am Neubaugürtel die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, von der Fahrbahn abkam, auf den Gehsteig geriet und einen Fußgänger erfasste. Laut Zeugen war der Lenker viel zu schnell unterwegs, der 47-jährige Passant chancenlos: Er starb im Spital.
In Köstendorf in Salzburg wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags vor Weihnachten ein Fußgänger bei einer Bushaltestelle niedergefahren. Der Lenker flüchtete, das 24-jährige Unfallopfer wurde lebensgefährlich verletzt. Partikel an der Kleidung des Erfassten sollen nun Auskunft über das Auto geben, denn der Lenker war laut „Krone“-Informationen nach der Kollision nicht einmal stehengeblieben.
Rasen häufigstes Verkehrsdelikt
Mit mehr als fünf Millionen Übertretungen im Jahr ist überhöhtes Tempo in Österreich noch immer das häufigste Verkehrsdelikt. Oft sind es nur wenige km/h, um die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit übertreten wird, doch allen sollte zu denken geben, dass es bei einem Aufprall eines erwachsenen Menschen mit 60 km/h keinerlei Überlebenschance gibt. Viel besser sieht es bei geringeren Geschwindigkeiten aber auch nicht aus.
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