Eifersucht dürfte der Auslöser für eine blutige Auseinandersetzung in einer Wohnung im Bezirk Güssing im Burgenland gewesen sein.
Immer wieder soll es in der Beziehung zwischen einer Frau (50) und ihrem um 16 Jahre jüngeren Angebeteten bereits gekriselt haben. Trennung, Versöhnung und Neustart wechselten sich ab. Am Mittwochabend ist es in der Wohnung in der 1460-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Güssing zum nächsten Eklat gekommen.
Wutentbrannt und offensichtlich alkoholisiert soll sich die Frau ein Fleischbeil geschnappt haben, um damit ihren Lebensgefährten zu attackieren. Auch mit einem Küchenmesser sei sie auf ihn losgegangen, hieß es im Laufe der Ermittlungen. Als die Angreiferin noch mehr in Rage geraten ist, griff sie zu einer Fleischgabel.
Mutter von Opfer hörte alles mit
Entsetzt reagierte die Mutter des Mannes, via Handy bekam sie den folgenschweren Konflikt mit. Die Täterin hatte sie während der Auseinandersetzung in der Wohnung angerufen. Die Mutter des 34-Jährigen hörte sogar zu, als die 50-Jährige lauthals drohte, ihren Sohn abzustechen. Der nüchterne Mann verschanzte sich im Schlafzimmer. Mit der Fleischgabel soll dann seine Lebensgefährtin zuerst auf die Tür und kurz darauf auf seine Brust eingestochen haben. Im Gefecht erlitten beide Schnittverletzungen. Die besorgte Mutter am Handy rief die Polizei um Hilfe. Kurz darauf schritten die alarmierten Beamten ein.
Nach Krankenhaus direkt in Haft
Die Frau wurde im Spital behandelt, der Mann kam wie durch ein Wunder mit leichten Blessuren davon. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wurde die beschuldigte 50-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt in die Justizanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen sind weiterhin voll im Gang.









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