Nicht nur, aber vor allem die Politik spielt wieder einmal verrückt. Speziell in diesen Tagen oder sollte man besser sagen: eigentlich seit Monaten. Die Themenführerschaft haben vielfach irgendwelche Chats aus irgendwelchen Handys, die der überwiegenden Masse der Menschen wahrscheinlich am Allerwertesten vorbei gehen. Denn viele Bürger haben ganz andere Sorgenbereiche und -falten.
Beispielsweise gab es nach dem Bericht der „Krone“ über das geplante Asylquartier am ehemaligen Areal der Kaserne in Kufstein viele Reaktionen. Diese reichten von „Jetzt ziehe ich fix aus Kufstein weg“ bis zu: „Wo bleibt die Solidarität der anderen Gemeinden? Warum immer wir Kufsteiner, wir waren schon 2015 vorbildlich.“
Diesbezüglich poppt immer mehr die Idee einer fixen Quote verteilt auf Tirol auf. Eine Formel lautet, dass jede Gemeinde ab 1000 Einwohner Flüchtlinge aufnehmen muss. Nach Durchkämmen von 277 Gemeinden bin ich auf 156 gekommen, die den Tausender übertreffen. Wenn man - wie vorgeschlagen - je Tausend Einwohner drei Flüchtlinge rechnet, würde das 1578 Asylplätze ergeben.
Das wären aktuell immer noch um 1300 zu wenig, die Tirol eigentlich liefern müsste. Aber es wäre wohl ein Ansatz, um nicht wieder den gleichen Fehler zu begehen wie 2015, als tatsächlich Kufstein und andere Orte die Hauptverantwortung in der Flüchtlingsfrage übernahmen und der Rest in Tirol zuschaute, maximal ein bisserl applaudierte und ansonsten brav schwieg.








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