So viel Lob es für Niederösterreichs angekündigten Weg zur Energieunabhängigkeit auch gab - dass eine ÖVP-Politikerin just vor der geplanten Novelle noch Prokuristin einer Energie-Firma wurde, rückt die blau-gelben Pläne nun ins schiefe Licht. Was dahintersteckt, wer Kritik übt und wie die Betroffene reagiert.
Eine „Punktlandung“ nannte Franz Angerer, Chef der Österreichischen Energieagentur, Niederösterreichs diese Woche präsentierten Weg in die Energieunabhängigkeit. Auch andere Experten sparten nicht mit Lob an dem ambitionierten Öko-Vorhaben. In der Landtagssitzung am Donnerstag hätten erste Punkte des Weges beschlossen, das Niederösterreichische Raumordnungsgesetz - wie berichtet - dahingehend abgeändert werden sollen.
Der Entschluss wurde letztlich aber auf die November-Sitzung verschoben. Man wolle die Novelle „im breiten Miteinander beschließen“, hieß es dazu von der ÖVP. Die Zeiten des Miteinanders dürften aber auch in dieser Causa vorbei sein.
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