Ein serbischer Täter wurde mit insgesamt acht Flüchtlingen im Auto in Lutzmannsburg gestoppt. Für den Mann klickten die Handschellen, auch die Migranten wurden wenig später aufgegriffen.
Eine ungewöhnliche Entdeckung machten zwei Gemeindearbeiter in Lutzmannsburg, als sie Mittwoch kurz vor 7 Uhr in der Früh auf der Fahrt zu einer Baustelle waren. Vor ihren Augen hielt ein Autofahrer an und ließ acht Flüchtlinge aus seinem Pkw aussteigen.
Flüchtlinge gefilmt
Der Lenker stieg laut Schilderung der Zeugen auch selbst aus, lehnte sich an die Motorhaube und filmte per Handy die Migranten, wie sie weggingen. „Als uns der mutmaßliche Schlepper sah, setzte er sich sofort hinters Steuer, startete den Motor und brauste mit quietschenden Reifen Richtung Grenze davon“, berichteten die Gemeindearbeiter.
Sie verständigten das Bundesheer im Assistenzeinsatz und nahmen die Verfolgung auf. Die Alarmmeldung ging prompt an eine Patrouille der Polizei weiter. Der verdächtige Lenker, der nach Ungarn flüchten wollte, konnte an der Grenze in Lutzmannsburg gestoppt werden – Soldaten und die nachkommenden Gemeindearbeiter versperrten ihm den Weg. „Bis die Polizei eintraf, blieb der Fahrer im Pkw sitzen, und bediente wie wild sein Handy“, wie die Rekruten beobachteten.
Serbe verhaftet
Für den Schlepper klickten die Handschellen. Der Serbe hatte fünf Afghanen und drei Inder illegal nach Österreich gebracht. Die Flüchtlinge wurden Minuten später aufgegriffen.
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