Eine Wiener Plattform greift ab sofort einkommensschwachen Familien unter die Arme. Wer nicht viel verdient, muss für die Nachhilfestunden auch nichts bezahlen.
Gas und Strom sind um ein Vielfaches teurer, auch sonst steigen die Preise weiter und weiter. Und jetzt kommt auch noch der Schulbeginn dazu. Vielen Eltern dürfte alleine der Gedanke an mögliche Nachhilfestunden Schweißperlen auf die Stirn treiben.
Wer mehr verdient, bezahlt auch mehr
Zwischen 20 und 60 Euro kosten laut Auswertung der Arbeiterkammer Nachhilfestunden, im Schnitt werden etwas mehr als 35 Euro pro Einheit berappt. Zu viel, wie Nina Poxleitner, Julian Richter und Lisa-Maria Sommer-Fein meinen. Da die meisten Lernplattformen jedoch gewinnorientiert sind, gründeten sie mit dem „Learning Circle“ eine kostengünstigere Alternative. Unterstützt vom Bildungsministerium und dem Europäischen Sozialfonds, bieten sie nun Nachhilfe an, deren Kosten sozial gestaffelt sind. Bei einem Netto-Einkommen von 2500 Euro zahlen die Eltern etwa maximal 44 Euro im Monat, sozial schwache Familien können die Nachhilfe sogar kostenlos beantragen.
Studenten begleiten ihre Schüler
Die „Lehrer“ absolvieren aktuell ihr Studium und nehmen ein- bis dreimal pro Woche per WhatsApp, Zoom, Teams oder Telefon mit den Kindern Kontakt auf. Gemeinsam wird entschieden, welches Thema in 90-minütigen Einheiten behandelt wird - egal, ob Mathe-Hausübung oder Biologietest. Auch Methoden, um Stress vor Schularbeiten abzubauen oder Streitereien, die belasten, können besprochen werden. Das Ziel des „Learning Circle“: Der Lernerfolg der Kinder soll - gerade in der aktuellen Zeit - nicht von der Geldtasche der Eltern abhängen.










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