Pfarrer Augustin (60) ist nach dem verheerenden Unwetter am Freitag im Tiroler Stubaital nach wie vor spurlos verschwunden. Am Montag wurde eine neuerliche Suchaktion ergebnislos abgebrochen. Ein weiterer Einsatz ist nach den Starkregenfällen und weiteren Murenabgängen vorerst unmöglich.
„Wir haben aktuell keine Chance“, schilderte Konrad Kirchebner von der Tiroler Wasserrettung der APA. Nach den neuerlichen Murenabgängen habe man im Wasser aufgrund der Verschmutzung keine gute Sicht, zudem sei der Wasserstand viel zu hoch.
„Suche der Nadel im Heuhaufen“
„Wir müssen besseres Wetter abwarten“, so Kirchebner weiter. Am Mittwoch werde die Lage neu beurteilt. Bei der Aufgabe handle es sich jedoch um die „Suche der Nadel im Heuhaufen“, verdeutlichte er die Herausforderung.
Weitere Fahrzeugteile entdeckt
Montagnachmittag war die Suche nach dem Geistlichen fortgesetzt worden. Abgesucht wurde das Bachbett der Ruetz, wobei erneut nur Fahrzeugteile gefunden wurden. Bereits am Samstag wurde ein Teil des Wracks gefunden, später dann auch noch private Gegenstände wie eine Bibel, Visitenkarten und Dokumente.





Der Pfarrer wurde Freitagabend in seinem Auto sitzend vermutlich von den Fluten mitgerissen. Die Diözese Innsbruck, allen voran Bischof Hermann Glettler, rief in den sozialen Medien zum Gebet für den Geistlichen auf.














Kommentare
Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert.