
„Die Preise müssen runter. Alles andere wird nicht helfen“, sagt SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner. „Uns ist ganz wichtig, dass wir die Bevölkerung punktgenau entlasten“, sagt Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ).
„Ziel muss sein, rasch ein Antiteuerungspaket zu schnüren, denn die Preissteigerungen werden für die Menschen in unserem Land zunehmend unerträglich“, sagt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und fordert einen Preisgipfel.
Schöne Worte, aber in Wien ist damit nichts zu verdienen, wenn man sie auf die Waagschale legt. In der Bundeshauptstadt werden die Preise für die Fernwärme verdoppelt, die Gebühren auf Wasser und Müll heuer und 2023 erhöht, die Mieten im Gemeindebau steigen, und das neue Parkpickerl kostet die Autofahrer um 54 Millionen mehr als zuvor.
Einen Gebührenstopp für das kommende Jahr lehnt Michael Ludwig ab. Im Jahr 2015 unter Vorgänger Michael Häupl war das Aussetzen kein Problem - aber da ging es ja auch darum, Wähler zu ködern. Wien wählt erst wieder in 168 Wochen. Pech gehabt, da gibt es kein Zuckerl.
„Haltet den Dieb!“ rufen und selbst ins Geldbörsel greifen, mag ein Mittel sein. Ehrlich ist es nicht.
















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