Bereits vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Vorfall im Olympischen Dorf in Innsbruck. Damals schmiss ein Tiroler einen Kater aus dem zehnten Stock. Diesmal musste vor dem Hochhaus ein Kätzchen sterben.
Es ist kurz nach sechs Uhr früh, ein junger Mann aus dem O-Dorf überquert gerade die An-der-Lan-Straße – er ist auf dem Weg zur Arbeit. Plötzlich sieht er etwas vom Hochhaus herunterfallen und es landet direkt vor seinen Füßen. Es ist eine kleine Katze. Bereits vor zwei Jahren, die „Krone“ berichtete, verendete an dieser Stelle ein Kater. Ein psychisch labiler Tiroler hatte das arme Tier damals in einem Wutanfall aus dem zehnten Stock geworfen.
Tier war nicht sofort tot
Nun liegt hier erneut eine Katze. Dieses Kätzchen ist noch am Leben, bewegen kann es sich nicht mehr. Blut rinnt aus seinem Maul, es versucht zu miauen - es gelingt ihm nicht. Geschockt ruft der Mann seine Mutter an, die in der Nähe wohnt, die kommt sofort herbeigeeilt. Sie rufen die Polizei, die braucht - so beschreibt es die Mutter - 40 Minuten, bis sie eintrifft. In der Zwischenzeit sitzen sie beim schwer verletzten Kätzchen.
Das kann doch nicht sein, dass man psychisch Kranken noch einmal ein Tier gibt. Falls er es war.
Eine schockierte Leserin
Sie wissen, dass es wohl besser wäre, wenn es schon tot wäre - haben aber beide nicht das Herz, das Leiden des Tieres zu beenden. „Schlaf ein“, flüstert die Mutter dem Kätzchen zu. Und nach quälend langen Minuten macht es dann endlich für immer die Augen zu.
Als die Polizei eintrifft, erzählt die Frau, dass hier vor zwei Jahren schon einmal eine Katze heruntergeworfen wurde. Ob es sich um den gleichen Besitzer handelt, ist unklar – auch weiß man nicht, ob die Katze gestürzt ist oder geworfen wurde. Die Polizei hat den Fall vermerkt, nun ist die Staatsanwaltschaft am Zug. „Das kann doch nicht sein, dass man psychisch Kranken noch einmal ein Tier gibt. Falls er es war“, sagte die Frau zur „Krone“.
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