27.06.2022 16:22 |

Leserecho

PV-Anlage: „Sattes Plus statt Überschuss!“

Die „Krone“ machte auf einen ärgerlichen Vorfall aufmerksam, bei dem ein Welser mit seiner Fotovoltaikanlage mehr Nachzahlungen hatte als er durch das Einspeisen gewinnen konnte. Fachliche Diskussionen in den Kommentaren ließen nicht lange auf sich warten. Die interessantesten Tipps und Meinungen der „Krone“-Leser präsentieren wir Ihnen hier!

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Schuld an der Aufzahlung von Christian S. ist die Servicepauschale, die seit dem Jahr 2020 für die Einspeisung verrechnet wird. „Die Einspeisung wird mit 5,9 Cent pro kWh vergütet. Mit der Servicepauschale von einem Euro pro Monat ergibt das in dem aktuellen Fall eine Nachzahlung von 12,25 Euro“, rechnet Christian S. vor.

„Zu wenig eingespeist“
Unsere Leser sehen das Hauptproblem an der Menge des eingespeisten Stroms. „Meine PV hat im April ca. 700 kWh und im Mai ca. 1300 kWh eingespeist“, berichtet Cadmium. Bei seinem Tarif steige er damit jeden Monat mit einem satten Plus aus. Er rät Christian S., den Anbieter zu wechseln und seine Anlageleistung zu überprüfen.

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Cadmium
Also ich bin kein „Tüftler“ - aber meine PV hat im April ca 700kWh und im Mai ca 1300kWh eingespeist. Bei einem Tarif von 22-25ct/kWh kommt da jedes Monat ein sattes Plus dabei raus. Und da wir seit Mitte Februar genau NULL kWh zugekauft haben ist das ein gutes Geschäft. Irgendwas macht der gute Mann falsch. Vielleicht mal den Anbieter wechseln? Auch mit der Anlagenleistung dürfte es bei ihm nicht weit her sein.
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Auch Gravedigger macht auf die geringe Menge des Stroms aufmerksam. Zusätzlich erklärt er der Community, wofür die Servicepauschale bezahlt wird. „In seinem Fall wäre es wohl wirklich besser, den Überschuss nicht einzuspeisen, um sich diese Kosten zu sparen“, empfiehlt er dem Welser.

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Gravedigger
Na ned bös sein, er hat in 12 Monaten nur lächerliche 32 kWh eingespeist. Diesen Überschuss macht meine PV Anlage im Sommer locker an einem einzigen Tag. Hat er nur 2 Paneele am Dach, oder wie? Von was für einem Inselbetrieb redet er? Dazu braucht er eine Batterie, die sicher mehr kostet, als der Strom, den er dann damit speichert. Die Servicepaschale ist verständlich. Immerhin musste man ihm dafür extra einen anderen Stromzähler einbauen, der beide Stromrichtungen getrennt aufzeichnet und es muss jemand eine Abrechnung durchführen und ihm die Rechnung ausstellen. Auch wenn das großteils automatisch geht. Briefmarke kostet auch etwas und so kommts nunmal zu den 12 Euro Servicepauschale. Nichts ist gratis heutzutage, logisch. Aber in seinem Fall wäre es wohl wirklich besser, den Überschuss nicht einzuspeisen, um sich diese Kosten zu sparen. Oder er erweitert die Anlage, damit sie auch wirklich Sinn macht und kein "Spielzeug" bleibt.
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„Rentiert sich nicht“
Dass sich Fotovoltaikanlagen häufig nicht rentieren, weiß auch „Krone“-Leser flocke1979. „Diese Anlagen haben sich erst nach ca. 15-20 Jahren abbezahlt und dann fängt das Spiel von vorne an“, schreibt er in seinem Kommentar. Leser icemann666 zögert aufgrund der aktuellen Preise noch mit dem Bau seiner PV-Anlage.

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flocke1979
Zahlt sich zumeist nicht aus. Diese Anlagen haben sich erst nach ca. 15-20 Jahren abbezahlt und dann fängt das Spiel von vorne an. Paneltausch, Wechselrichter, Akkus, etc.... eine Nullrechnung, solange diese Anlagen nciht günstiger werden.
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icemann66
DAS ist die grüne Lösung in Österreich.... bin nämlich auch gerade beim Überlegen daheim eine PV -Anlage anzuschaffen... allerdings bei uns ist da immerhin die TIWAG ( dh. Stromm...🤐) und da werde ich spiegelgleich über den Tisch gezogen... 🥲
Aktueller Stand 7 Cent für Einspeisung und 17 Cent bei Wieder/Konsum - also echt ein gutes Geschäft oder??? 🙄🤦‍♀️🤐
Lg. aus Tirol
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mike21
Ohne Stromspeicher macht Photovoltaik nicht wirklich Sinn! ca. € 10.000 für 10 KWh Speicher!
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Alternative suchen
Viele Leser raten Christian S. bei einem anderen Anbieter einzuspeisen. Häufig variieren die Preise zwischen den Anbietern, sodass man durch geschickte Vergleiche den kostengünstigsten für die eigenen Bedürfnisse finden kann.

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IamGroot
Einfach bei einem Anbeiter einspeisen oder gleich bei der OeMAG um rund 26 Cent/kWh (aktueller Marktpreis). Allerdings muss man hier schon festhalten, dass die eingespeise Menge einfach lächerlich ist.

Bei 32 kWh für nicht mal 2 Euro braucht man erst gar keine Netzeinspeisung machen.

Ich rechne z.B. bei meiner 6 kWp-Anlage mit mind. 3500 kWh an Netzeinspeisung zu 26 Cent.
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Xxxx5
So ein Blödsinn. Man muß sich halt entsprechende Abnehmer und Lieferanten suchen. Ich verkaufe meinen überschüssigen Strom an dir ÖMAG zum Marktpreis von 25,.. cent/kWh und kaufe bei einem kleinen EVU um 23,.. cent/kWh.
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Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Fotovoltaikanlagen gemacht oder über den Bau einer PV-Anlage nachgedacht? Teilen Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen gerne mit der „Krone“-Community unten in den Storypostings!

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