Undankbare Betreiber schießen jetzt wild gegen Stadtregierung, obwohl zuvor fleißig jahrelang abkassiert wurde. Der Sinnlos-Sender sendet jedenfalls weiterhin.
Undank ist der Welten Lohn - vielleicht wäre das ein passender Titel für eine Sendung auf Okto-TV. Viele Jahre lang wurde der Sinnlos-Sender, der quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolutes Nischenprogramm liefert, von der Stadt mit insgesamt 17,7 Millionen Euro gefördert. Bis das Subventionsgrab endlich von Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) zugeschaufelt wurde.
Eine Million Euro pro Jahr
Nun schießen sich die Betreiber auf ihre jahrelangen Förderer ein. Laut Gründer Armin Thurnher wäre die Unterstützung von rund einer Million Euro pro Jahr „ein Leichtes für die Stadt Wien“. Millionen würden anderweitig versickern. Gefährliche Drohung: Okto TV sendet weiter.
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