Entführung befürchtet
Israels Polizei verfolgte verliebten Palästinenser
Eine ungewöhnliche Liebesbeziehung hat Israels Polizei in Alarmbereitschaft versetzt: Sicherheitskräfte im Westjordanland fürchteten, dass ein Palästinenser eine israelische Soldatin entführt. Sie nahmen daher die Verfolgung auf und stoppten den Wagen in der Nähe einer israelischen Siedlung.
Dort stellte sich allerdings heraus, dass die Befürchtungen unbegründet waren. Der Palästinenser ist der Partner der Soldatin. Die „Times of Israel“ merkte dazu an, dass romantische Beziehungen zwischen israelischen Streitkräften und Palästinenserinnen sowie Palästinensern nach israelischem Recht nicht verboten seien. Israels Armee erlaube das aber nicht. In der Vergangenheit seien deshalb auch schon Soldatinnen und Soldaten bestraft worden.
Israelische Streitkräfte führen im besetzten Westjordanland immer wieder Einsätze aus. Laut eigenen Angaben gehen sie dort gegen militante Palästinenserinnen und Palästinenser vor. Die Spannungen haben sich seit dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg verschärft.
Bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Auseinandersetzungen und Anschlägen von Palästinenserinnen und Palästinensern gibt es immer wieder Tote. Gleichzeitig hat die Gewalt radikaler israelischer Siedlerinnen und Siedler im Westjordanland zugenommen.









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