War Treffer irregulär?

Ärger um Mbappe-Tor: „Haben aufgehört, zu spielen“

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ärger bei Marokko: Nach der 0:2-Niederlage im WM-Viertelfinale gegen Frankreich sorgt der Treffer von Superstar Kylian Mbappe für erhitzte Gemüter.

In der 60. Minute brachte Mbappe mit einem wundervollen Schlenzer ins lange Eck die favorisierten Franzosen mit 1:0 in Führung. Doch hätte der Treffer wegen eines Handspiels im Vorfeld gar nicht zählen dürfen?

Tatsächlich hatte der Ball bei einem Zweikampf zwischen Marokkos Brahim Diaz und Frankreichs Adrien Rabiot den Arm von Rabiot berührt. 13 Sekunden später versenkte Mbappe den Ball im Netz. Zum Ärger der Marokkaner griff der VAR nicht ein.

„Es war definitiv ein Handspiel“
„Einige Spieler haben aufgehört, zu spielen, weil sie ein Handspiel gesehen haben. Und es war definitiv ein Handspiel“, meinte Teamchef Mohamed Ouahbi, räumte jedoch auch ein: „Ich weiß allerdings nicht, ob es hätte gepfiffen werden müssen oder nicht – da habe ich keine Ahnung.“

Mohamed Ouahbi
Mohamed Ouahbi(Bild: AP/Matt Slocum)

Bei den Fans und Medien aus Marokko war der Frust jedenfalls groß. Von einer Sensation wie in Katar 2022, als man als erstes afrikanisches Team ein WM-Halbfinale erreichte, waren die „Löwen vom Atlas“ jedoch diesmal weit entfernt. Auch vor vier Jahren hieß der Endstand gegen Frankreich übrigens 0:2.

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