Vor Mitternacht waren die werdende Mutter und ihr 35-jähriger Kompagnon laut Polizei in den Hof eines Einfamilienhauses in Gniebing geschlichen. Eilig trugen die Kriminaltouristen vier Fahrräder zu ihrem Klein-Lkw auf der Straße. Zeugen schlugen aber Alarm. Noch bevor die Polizei am Tatort eintraf, brauste das Pärchen über die B57 ins Burgenland davon.
Doch Fahnder aus Jennersdorf stoppten die rasante Flucht. Im Kleinlaster der Verdächtigen entdeckten die Beamten insgesamt zwölf Fahrräder. "Den Coup in Gniebing gestanden die Beschuldigten. Die anderen acht Bikes hätten sie gekauft, behaupteten die Schwangere und ihr Begleiter. Obwohl sie keine Belege vorweisen konnten, mussten wir ihnen die acht Fahrräder überlassen", sagte ein steirischer Ermittler der "Krone".
Aufgrund der Gesetzeslage hatten die Polizisten keine Handhabe gegen die mutmaßlichen Serientäter. So fassten die Ungarn lediglich eine Anzeige wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls aus.
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