Schutz vor Omikron

Wien Energie holt Mitarbeiter aus Isolation zurück

Wien
03.02.2022 12:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Wien Energie holt Ende der Woche ihre wegen der Omikron-Welle isolierten Mitarbeiter wieder aus den Kraftwerken raus. Auf Grundlage der Erkenntnisse der letzten Wochen über die Ausprägung und den Verlauf der neuen Corona-Welle habe man entschieden, die Isolation nicht weiter zu verlängern. Ziel der Wien Energie mit der Isolation war es, „unter jedem Umstand die Energieversorgung von Wien sicherstellen zu können“. 

Vier Wochen lang waren 50 Wien Energie-Mitarbeiter an den Standorten Simmering, Spittelau, Simmeringer Haide und Flötzersteig von der Außenwelt abgeschottet. „Wir stellen den Kraftwerksbetrieb unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen in den Regelbetrieb um“, erklärte Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung.

Zitat Icon

Wir stellen den Kraftwerksbetrieb unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen in den Regelbetrieb um.

Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung

„Unsere Praxiserfahrungen zeigen uns heute, dass wir mit hohen Sicherheitsstandards den laufenden Betrieb auch ohne weitere Isolation sicherstellen können. Eine so weitreichende Maßnahme sollte keinesfalls länger andauern als unbedingt notwendig“, sagte Alexander Kirchner, Leiter Betrieb und Mitglied des Krisenmanagements der Wien Energie.

Tests, 3G-Kontrollen und Maskenpflicht bleiben
Die kontaktlosen Schichtübergaben werden fortgeführt, ebenso die räumliche Trennung der Mitarbeiter in den Leitwarten. Weiter bestehen bleiben auch die bereits fix im Unternehmen verankerten Maßnahmen, wie etwa regelmäßige Tests und 3G-Kontrollen, FFP2-Maskenpflicht, Homeoffice - wo immer möglich - und erhöhte Hygienestandards.

Geringe Ausfälle dank hoher Impfquote
Wie die Wien Energie mitteilte, gab es im Unternehmen bisher nur wenige Ausfälle aufgrund von Corona-Infektionen oder Quarantäne. Bei rund 2200 Mitarbeiter hielten sich die aktiven Fälle im Bereich von ein bis zwei Prozent. Neben den hohen Schutzmaßnahmen sei auch eine hohe Impfquote im Unternehmen Indikator für die geringen Ausfälle. Komme es dennoch zu einer Infektion, führe die verkürzte Quarantäne dazu, dass systemkritisches Personal selbst bei einem Ausfall relativ schnell zurückkehren könne.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wien
03.02.2022 12:58
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung