Schon seit Freitag heißt es für viele: Stau statt Strand. Möchte man meinen … doch weit gefehlt. Während sich die einen Richtung Süden quälen, zieht es andere genau in die Gegenrichtung: ins Freibad. Nach einem wechselhaften Start in die Badesaison und den typischen „Eisheiligen“-Rückschlägen steht endlich der erste Hitzeschub bevor – die Freude ist groß!
Österreichweit zeigt sich zum Pfingstwochenende ein gemischtes Bild auf den Straßen: Zwar ist die Reisewelle Richtung Süden deutlich spürbar, das große Pfingst-Chaos – wie im Vorjahr mit über 45 Kilometern Blechlawine auf der Tauernautobahn – bleibt vielerorts aber überraschend aus. Nur auf den klassischen Transitachsen kam es bislang zu Verzögerungen.
Experten sprachen von „besorgniserregender“ Lage
Besonders auf der Brennerachse (A13) gab es zu teils massive Staus mit bis zu 45 Minuten Verzögerung. Auch beim Karawankentunnel (A11) sowie auf der Tauern-Autobahn und rund um Innsbruck, Kufstein und die Fernpassstraße staute sich der Verkehr zeitweise stark. ÖAMTC-Experten sprachen stellenweise von einer „besorgniserregenden“ Lage auf der Brennerroute.
Grund dafür, dass die befürchtete Verkehrskatastrophe nicht eingetreten ist, könnte auch das Wetter sein: Denn bei uns stiegen die Temperaturen erstmals auf sommerliche Werte – mit viel Sonne, kaum Wolken und besten Bedingungen für alle, die das lange Wochenende im Freien verbringen wollten. Besonders die Freibäder und Seen sind am Wochenende zum Hotspot geworden, die 30-Grad-Marke wurde vielerorts bereits geknackt.
Kalter und nasser Saisonstart
Zwar hatten die Bäder in vielen Regionen bereits Anfang Mai geöffnet, doch der Saisonstart verlief alles andere als stabil. Immer wieder sorgten kühle Phasen und Regen für gedämpfte Stimmung – klassische „Eisheiligen“-Wetterlagen, die viele Badegäste noch eher im Warmen als im Wasser hielten.
Besonders für viele Wienerinnen und Wiener gilt somit Pfingsten traditionell als inoffizieller Startschuss in die Badesaison. Familien, Jugendliche und Sonnenhungrige zieht es gleichermaßen ins Freie – und wenn das Wetter mitspielt, verwandeln sich die Freibäder schnell in kleine Sommer-Oasen mitten in der Stadt. Das hat sich auch die „Krone“ vor Ort angeschaut (siehe Video oben) ...
„Könnte sogar noch heißer sein“
„Wir lieben die Hitze“, heißt es unter anderem bei einem Lokalaugenschein am Sonntag im Döblinger Bad. Die Badegäste genießen die ersten heißen Sonnenstrahlen, für sie könnte es sogar noch eine Spur heißer sein!
Während sich traditionell viele Richtung Süden auf den Weg in den Urlaub machen, blieb auch in Wien der große Pfingst-Reiseverkehr insgesamt eher moderat.
Für Verzögerungen sorgten jedoch vor allem Baustellen: Rund um die Tangente (A23) kam es wegen Bauarbeiten zu dichten Kolonnen und rund 15 Minuten Zeitverlust Richtung Graz. Zusätzlich sorgten eine gesperrte Ausfahrt im Bereich Reichsbrücke sowie Spurzusammenlegungen auf der A22 für kurze Staus und Behinderungen im Frühverkehr.
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