Der Schock nach dem Brandanschlag auf die Wiener Polizei sitzt immer noch tief. Wie berichtet, hatten Unbekannte in der Nacht auf Montag sechs Dienstfahrzeuge angezündet. Seither wird fieberhaft nach den Tätern gesucht. Jetzt wurde sogar ein „Kopfgeld“ ausgesetzt!
„Die Tat ist ein Angriff auf den Rechtsstaat, denn er sollte die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung in Österreich stören und ist daher auf das Schärfste zu verurteilen“, heißt es am Donnerstag vonseiten der Interessensvertretung der Kriminalpolizei, der „Vereinigung Kriminaldienst Österreich (VKÖ)“.
„Sind überzeugt, dass Fall geklärt wird“
Und die will die Tätersuche jetzt vorantreiben: Um möglichst schnell Informationen, die zur Ergreifung der Täter führen, zu erhalten, setzte die VKÖ eine Prämie in Höhe von 1000 Euro aus. Sämtliche Abteilungen, die in diesem Kriminalfall akribisch ermitteln, würden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Täter zu überführen, heißt es weiter. „Wir sind überzeugt davon, dass der Fall geklärt und die Täter der Justiz übergeben werden können“, ist Dieter Csefan, Präsident der VKÖ überzeugt.
Man kann Polizeifahrzeuge zerstören, nicht aber das hohe Engagement der Kriminalpolizei.
Dieter Csefan, Präsident der VKÖ
Wie berichtet, waren in der Nacht auf Montag plötzlich fünf zivile Polizeiautos des Bundeskriminalamtes sowie ein Streifenwagen vor einer Dienststelle zur Bekämpfung des Schlepperwesens in Wien-Leopoldstadt in Flammen aufgegangen. Die hintereinander geparkten Pkw brannten teils komplett aus.
Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich dabei um eine gezielte Aktion gegen die führenden Kräfte zur Bekämpfung des Schlepperwesens handelte.
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