Zündstoff Corona

„Konflikte, die in Firmen nichts verloren haben“

Homeoffice wird genutzt; Schichten wurden umgestellt - „die Anzahl der Mitarbeiter in Quarantäne stieg deutlich“, sagt Greiner-Chef Axel Kühner, der der Leithammel einer Impfkampagne von 22 Firmen ist. Die Einstellung zur Corona-Schutzimpfung und die Maßnahmen gegen die Pandemie spalten weiter Belegschaften.

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„Wir können gemeinsam die Lösung sein“, betonte Greiner-Vorstandschef Axel Kühner bei der Vorstellung der Kampagne von 22 oberösterreichischen Firmen, die sich unter dem Motto „Wir haben etwas gegen Corona“ am Mittwoch klar für die Impfung aussprachen.

Dass mit der Einführung der Impfpflicht am Arbeitsplatz trotzdem weiterhin die 3-G-Regelung Gültigkeit behält, sorgte in unserem Bundesland für Einigkeit bei Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. „Mit der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen sind Konflikte in die Firmen hineingetragen worden, die dort nichts verloren haben“, betont Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Einen angemessenen Abstand zu halten oder das Tragen von Masken sind im beruflichen Umfeld zur Normalität geworden. „Im Handel gibt’s aber massive Beschwerden aufgrund der 2-G-Kontrollen, denen die Kunden ausgesetzt sind - es kommt immer wieder zu verbalen Übergriffen auf die Mitarbeiter“, so AK-OÖ-Präsident Andreas Stangl. Dass begleitend zur Impfpflicht auch eine Lotterie geplant ist, begrüßt Hummer: „Eine große Informations- und Anreiz-Kampagne ist gut. Es geht darum, Falschmeldungen aufzuklären.“

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