Kurz vor 23 Uhr gingen in der Nacht auf Montag gleich mehrere Notrufe wegen eines Großbrands bei den Einsatzkräften ein. 20 Feuerwehren wurden daraufhin zu dem Einsatzort nach Lochen am See alarmiert. Auch benachbarte Landwirte standen mit Güllefässern zur Unterstützung bereit.
Schon bei der Anfahrt der Einsatzkräfte war am Sonntag kurz vor 23 Uhr der riesige Feuerschein über dem betroffenen landwirtschaftlichen Anwesen sichtbar. Deswegen wurde auch Alarmstufe 23 ausgerufen und noch mehr Einsatzkräfte ins Innviertel gerufen. Auch aus dem benachbarten Salzburg kamen Helfer zur Unterstützung. Insgesamt standen 20 Feuerwehren mit rund 250 Einsatzkräften im nächtlichen Einsatz.
Übergreifen verhindert
Den Feuerwehrleuten gelang es, das Feuer, welches in dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle zu bringen. Das alte Gebäude, welches nicht mehr bewohnt wird, brannte allerdings bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen auf das neue Wirtschaftsgebäude und das Wohnhaus konnte aber verhindert werden.
30 Landwirte halfen
Auch durch die Hilfe zahlreicher umliegender Nachbarn. Da in dieser Gegend die Löschwasserversorgung knapp werden könnte, machten sich über 30 Landwirte mit wassergefüllten Güllefässern auf den Weg zum Einsatzort, um die Feuerwehr bei der Löschwasserversorgung zu unterstützen. Auch am Montagmorgen hielten die letzten Einsatzkräfte Brandwache. Ein Sachverständiger soll am Vormittag klären, wie es zum Brand kommen konnte.
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