5:0 bei 37° in Wels

Kühbauer nach Hitze-Test:„Nah an der Grenze!“

Bundesliga
29.06.2026 13:00

„Zum Glück ist nichts passiert“, sagte Dietmar Kühbauer. Der LASK-Trainer verriet nach dem 5:0-Sieg Samstagabend bei Zweitligist Wels, wie er über den ohne Kapitän Sascha Horvath gestiegenen verkürzten Test bei brütender Hitze denkt und warum er unbedingt auf „Frischfleisch“ hofft.

Schon nach 15 Minuten schickte Referee Greinecker die Teams in die erste Trinkpause. Schnalzte doch das Thermometer im Test von Zweitligist Wels zum 80. Jubiläum des FC Union gegen Doublesieger LASK Samstagabend vor 850 Fans auf 37 Grad. „Ich bin in diesem Fall nicht unfroh, dass ich kein Spieler mehr bin“, nickte Dietmar Kühbauer, um dann todernst fortzusetzen: „Das war an der Grenze! Zum Glück ist nichts passiert, aber das sind Temperaturen, die das Spielen schwierig machen.“

Mit Paul Krapf traf auch einer der fünf Jungen, die beim LASK spielten.
Mit Paul Krapf traf auch einer der fünf Jungen, die beim LASK spielten.(Bild: LASK)

Kapitän Hovath fehlte krankheitsbedingt
Der Test war von 2 x 60 Minuten auf 2 x 45 verkürzt worden. „Man muss auf die Gesundheit der Spieler schauen“, so der Trainer, der ein gutes Passspiel verordnet hatte. „Dem Ball nachlaufen ist da nicht schön, du kannst nicht spielen wie bei 20 Grad“, sagte Kühbauer, der nach dem 5:0 zufrieden war – dies aber noch nicht mit dem Kader ist, in dem Horvath (krank) fehlte.

Danek erzielte in Wels einen der fünf LASK-Treffer
Danek erzielte in Wels einen der fünf LASK-Treffer(Bild: LASK)

Wels spielte in Spezial-Trikots
„Wir haben derzeit nur 19 Spieler. Obwohl fünf Junge dabei waren, haben wir noch keine zwei Mannschaften zusammengebracht. Wir brauchen schon noch Frischfleisch“, sagte Kühbauer, der seiner Mannschaft am Ende ein „gut gemacht“ attestierte. Und wie war das Fazit bei den Welsern, die anlässlich des 80-Jahre-Jubiläums des FC Union Wels in Spezialtrikots aufgelaufen waren, deren Design sich an dem Trikot der Saison 1982/83 orientierte?

Wels spielte in Spezial-Trikots.
Wels spielte in Spezial-Trikots.(Bild: FC Wels)

Auch Blau-Weiß-Trainer zufrieden
Wels-Geschätsführer Peter Huliak war stolz, „dass wir den Doublesieger zu Gast hatten“. Für Präsident Wolfgang Nöstlinger war „das 0:5 schon etwas zu viel“ und laut Trainer Christian Heinle hat es „nicht geschadet, dass wir gleich einen Top-Gegner hatten.“ Während bei Zweitliga-Konkurrent Blau-Weiß Coach Michael Köllner nach dem 15:0 im ersten Test beim Siebentligisten Wilhering/Mühlbach sagte: „Der erste Testspielerfolg war für uns besonders wichtig. Es hat uns gefreut, dass viele Fans aus der Region gekommen sind und die neue Mannschaft erstmals hautnah erleben konnten. Es war ein rundum gelungener Testspielabend mit einer tollen Stimmung.“

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