Corona trifft alle - vor allem aber die Kinder, die oft ohne Traditionen und Normalität auskommen müssen. In einigen Gemeinden hat man sich deshalb etwas einfallen lassen.
In den meisten Gemeinden des Burgenlandes kommt der Nikolaus in irgendeiner Form zu den Kindern. Sei es als Besucher im Kindergarten oder bei anderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel am Hauptplatz in Parndorf. Das fällt seit zwei Jahren coronabedingt aber aus Sicherheitsgründen oft aus. Deshalb haben sich viele etwas einfallen lassen. In Parndorf war es im Vorjahr schon ein Erfolg, und auch die „Neuauflage“ heuer wird gut angenommen. Hier sind die Kinder der Gemeinde aufgefordert, den Nikolaus zu zeichnen und das Bild per Post, Mail, Facebook oder persönlich abzugeben. Als kleines Dankeschön für die „Mühe“ gibt es ein Nikolaussackerl.
„Jedes Bild zeigt uns, mit wie viel Freude und Gefühl die Kinder an die Arbeit gehen“, freut sich auch Bürgermeister Wolfgang Kovacs. Hier hofft man auf ein „normales“ Nikolo-Fest 2022. Auch die Kinderfreunde in Neudörfl und Illmitz rufen zur Zeichen-Aktion auf. In Potzneusiedl hätte die SPÖ ihren Adventmarkt für den 27. November geplant gehabt. Nachdem auch der heuer nicht stattfinden kann, gibt es auch hier eine Überraschung für Kinder bis zum 13. Lebensjahr. Wer sich bei der Vizebürgermeisterin meldet, bekommt bis Weihnachten ein dem Alter entsprechendes Buch als „Christkindl“ nach Hause geliefert.
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