„Krone“-Kommentar

„Skandal“ um Starhengst …

Kolumnen
18.11.2021 06:00

... der Rasse Lipizzaner, der nicht einmal ein Skandälchen ist. Aber seit Tagen Schlagzeilen macht. Weil er im Jahr 2013 als Jungtier für 12.000 Euro von Johann Marihart, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Spanischen Hofreitschule, für sein total „pferdenarrisches“ Töchterl gekauft wurde. Und seither eine ebenso steile wie mustergültige Karriere hingelegt hat. Als Spitzen-Lipizzaner.

Die Vorwürfe des Rechnungshofes aber (bekanntermaßen ein Hort von Pferdefachleuten) lauten: Neben dem Kaufvertrag wurde auch eine Einstellungsvereinbarung getroffen, wonach der Eigentümer, also Herr Marihart, 1200 Euro monatlich zu berappen hatte. Darin inkludiert: Reitstunden für die Tochter und allfällige Tierarzt- und Hufschmiedkosten.

Wodurch dem Staat im Laufe der Jahre beträchtlicher Schaden entstanden ist ...

... wiewohl der Hengst heute aufgrund seiner hervorragenden Ausbildung an die 800.000 Euro wert ist und in der Lipizzaner-Riege als einer der besten gilt. Zumal er sich auch mit der Aufsichtsratstochter im Sattel als willig und kooperativ gezeigt hat. Und zeigt.

Was in dem Männerverein Hofreitschule (auch unter weiblicher Führung Sonja Klimas) „gar nicht so gern“ gesehen wird. Aber das ist unserem Ausnahmehengst wurscht. Er heißt übrigens „Majestoso Fantastica“ und ist im Übrigen unverkäuflich.

Wo also ist der Skandal?

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