25.10.2021 10:14 |

50 Tiere abgängig

Bauern geben Suche nach ihren Schafen nicht auf

Noch immer kein Lebenszeichen gibt es von der vermissten Schafherde, die - wie bereits mehrfach berichtet - Anfang September auf der Teuchlspitze in Kärnten verschwunden ist. Das ganze Tal wurde abgesucht, sogar aus der Luft. Von den 50 Tieren fehlt aber weiterhin jede Spur.

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„Wir suchen weiter. Auch zahlreiche Freunde und Wanderer sind nach wie vor alle zwei Tage unterwegs, um nach den Schafen zu suchen“, berichtet Landwirt Günther Egger, der mit zwei weiteren Bauern aus dem Mölltal die insgesamt 50 Tiere vermisst.

Hoffnung besteht weiterhin 
Verschiedene Wege, sogar vom Drautal aus, werden immer wieder abgegangen. Sollten die Schafe noch leben, haben einige der Muttertiere inzwischen Junge bekommen. Egger hofft noch immer, endlich ein Lebenszeichen von der Herde zu bekommen. Anfang September waren die Tiere zum letzen Mal auf der Teuchlspitze gesehen worden.

Blaue Ohrmarken 
Auch die Suche mit einem Leichtflugzeug hat kein Ergebnis gebracht. Die Tiere sind übrigens gut zu erkennen, sie tragen zusätzlich zu den gelben EU-Ohrmarken auch noch blaue Marken. „Die Leute sind nach wie vor hilfsbereit. Ich werde immer wieder angerufen. Alle zwei Tage wird noch immer gesucht. Wir wollen die Hoffnung einfach nicht aufgeben.“

Schnee wird ein Problem 
Durch die dicke Wolle geschützt, halten die Schafe auch große Kälte gut aus. Sie könnten sogar auch noch gefrorenes Gras fressen. Doch wenn der Schnee kommt, wird es für sie schwierig.

Angst vor Wettersturz 
„Bis jetzt liegt zum Glück noch keine dicke Schneeschicht. Aber das kann nicht mehr lange dauern“, befürchtet Egger. Rätselhaft bleibt für ihn, warum sich die 50 Schafe von der übrigen Herde entfernt haben.

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