Gezielte Schwerpunktkontrollen führte die Polizei am Wochenende im Burgenland durch. 710 Lenker wurden überprüft. 17 davon hatten zu viel getrunken. In einem weiteren Fall waren Drogen im Spiel. In Oberwart und Mattersburg gingen der Exekutive zwei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer ins Netz. Einer der beiden, ein 38-Jähriger, hatte mehr als 1,4 Promille im Blut.
68 Beamte der Landesverkehrsabteilung und der Bezirkspolizeikommanden waren am vergangenen Samstag von 16 Uhr bis Sonntag gegen zwei Uhr bei dem Planquadrat im Dienst. Bei fast 600 Alkomat- und Alkovortests wiesen 17 Lenker einen unerlaubt hohen Wert auf, bei 14 davon waren es mehr als 0,8 Promille.
Die unrühmlichen Spitzenreiter waren ein 60-Jähriger am Steuer eines Pkw und und ein 39-jähriger Autolenker, beide im Bezirk Oberpullendorf. Bei ihnen wurden 2,24 beziehungsweise 2,26 Promille festgestellt. Ein weiterer Autofahrer hatte Drogen konsumiert.
Alkoholisiert, zu schnell
Betrunken saß ein 38-Jähriger auf einem E-Scooter und düste durch Oberwart. Der Mann war Beamten durch sein rücksichtsloses Fahrverhalten aufgefallen. Der Alko-Test ergab mehr als 1,4 Promille im Blut. Knapp 0,9 Promille machte der Wert bei einem 50-jährigen E-Scooter-Lenker in Mattersburg aus. Weiterfahrt verboten!
Mehr als 220 Anzeigen
Im Zuge der Schwerpunktaktion erstatteten die Beamten landesweit mehr als 220 Anzeigen und stellten knapp 170 Organstrafverfügungen aus. 183 Lenker wurden per Radar mit weit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Darunter befanden sich drei Mopedfahrer, die im Ortsgebiet von Unterpetersdorf mit 90 km/h unterweges waren. Wegen Gefahr im Verzug wurden die Kennzeichen abgenommen.
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