Zusatzbelastung

Autofahrern droht “Öffi-Steuer”: Politiker sagen Nein

Kärnten
22.03.2011 17:49
Die Debatte um eine neue "Öffi-Steuer" sorgt für Aufregung. In der Steiermark sollen damit rund 20 Millionen Euro für den Ausbau der "Öffis" eingespielt werden. In Kärnten gab es in der Vergangenheit ähnliche Ideen. Doch die Politiker wollen eine Zusatzbelastung für Kärntens Autofahrer abwenden.

Die Grazer Regierung tritt für eine Nahverkehrsabgabe für das ganze Bundesland ein, um Geld für öffentliche Verkehrsmittel zu lukrieren. Die Idee: In Zukunft solle jeder Steirer, der kein Dauerticket für "Öffis" besitzt, zehn Euro pro Monat "blechen". Auch eine City-Maut wird angedacht.

Derartige Ideen geisterten in der Vergangenheit auch in Klagenfurt herum, derzeit aber nicht. "Autofahrer werden schon genug zur Kasse gebeten", meint ÖVP-Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner. Auch sein Villacher Kollege Peter Weidinger ist gegen eine Zusatzbelastung. Warum das die steirischen ÖVP-Freunde dann anders sehen? Steinkellner: "Die ÖVP ist eine kreative Partei."

Landeshauptmann Gerhard Dörfler erinnert daran, dass Autofahrer mit der "Mineralölsteuer doch mehr als genug belastet sind." Er setze sich daher für die Beibehaltung der Pendlerförderung ein. Einheitlich fordern Kärntens Politiker, dass ein Teil der Mineralölsteuer an die Länder gehen soll.

von Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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