Minus elf Prozent!
Ausbreitung des Virus verlangsamt sich weltweit
Das weltweite Pandemie-Geschehen hat sich in der fünften Woche in Folge verlangsamt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ging um elf Prozent auf 457.000 zurück. Seit Mitte Juni waren die Infektionszahlen wegen der hochansteckenden Delta-Variante gestiegen, seit über einem Monat sind sie jedoch wieder rückläufig
Die bestätigten Fälle spiegeln allerdings nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionen wider, da sich Zählweise und Testpraktiken der einzelnen Länder unterscheiden.
Infektionsgeschehen in Europa stabil
Dennoch ist in weiten Teilen der Welt eine Verbesserung der Lage festzustellen: In Lateinamerika und der Karibik wurde ein Rückgang der Infektionsfälle um 31 Prozent verzeichnet, im Nahen Osten um 21 Prozent und in Asien um 15 Prozent. In den Vereinigten Staaten und Kanada gab es ein Zehntel weniger Fälle, in Afrika und Europa blieb das Infektionsgeschehen auf einem stabilen Niveau. Das geht aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten vom Donnerstag hervor.
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Zahl der täglichen Todesfälle sank weltweit um 7 Prozent
Den stärksten Zuwachs an Neuinfektionen verzeichnete Litauen mit 62 Prozent, gefolgt von Rumänien mit 60 Prozent. Auch in Südkorea (46%) und der Ukraine (36%) war ein starker Anstieg zu verzeichnen. Am stärksten sanken die Fallzahlen in Japan mit einem Minus von 42 Prozent, gefolgt von Marokko (37), Sri Lanka (36), Indonesien (33) und Israel (31 Prozent). Die Zahl der täglichen Todesfälle sank weltweit um sieben Prozent auf 7779.
Kuba mit schnellstem Impftempo
Das schnellste Impftempo unter den Ländern mit mehr als einer Million Einwohnern legte Kuba mit seinem selbst entwickelten Vakzin an den Tag. Pro Tag werden dort 2,16 Prozent der Bevölkerung geimpft. Danach folgen Südkorea mit 1,49 Prozent und Taiwan mit 1,21 Prozent.
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