27.09.2021 07:44 |

Läuft nach Plan

Notre-Dame öffnet nach Wiederaufbau 2024 die Tore

Der Wiederaufbau der bei einem Brand schwerbeschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame läuft nach Plan. Zwei Jahre nach dem verheerenden Brand, der große Teile des 850 Jahre alten Gebäudes zerstörte, konnte dieses nun vollständig gesichert werden. Schon 2024 sollen Gottesdienste vor Ort und Touristenbesuche wieder möglich sein.

Bevor die Aufbauarbeiten im Herbst starten, musste die Kirche zuvor monatelang gesichert werden. „Zu den Elementen der Sicherheitsphase gehörten die Umhüllung und der Schutz der Wasserspeier-Fabelwesen der Kathedrale, die Verstärkung der Pfeiler, die Verstärkung der Giebel und die Entfernung des verbrannten Gerüsts“, so die Vereinigung der Freunde von Notre-Dame de Paris.

Während der ersten Phase der Corona-Pandemie standen die Arbeiten teilweise still. Nun aber verläuft alles noch nach Zeitplan. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird sein Versprechen, die Kathedrale würde 2024 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein, wohl einlösen können.

Bilder des verheerenden Brandes in der Kathedrale:

2024 auch wieder Gottesdienste in Kathedrale
„Wir werden in der Lage sein, die Phase der Restaurierung und des Wiederaufbaus der durch das Feuer zerstörten Teile entschlossen voranzutreiben, sodass die Kirche im Jahr 2024 wieder für Gottesdienste und öffentliche Besuche geöffnet werden kann“, bestätigt Jean-Louis Georgelin, Präsident der Organisation, die für die Restaurierung verantwortlich ist.

Brandursache noch immer nicht geklärt
Am 15. April 2019 ging die weltberühmte Sehenswürdigkeit auf der Pariser Île de la Cité in Flammen auf. Das Feuer breitete sich im Dachstuhl aus und erfasste dann große Teile des mittelalterlichen Gebäudes. Die Brandursache ist noch nicht vollständig geklärt: Ein Fehler im elektrischen System oder eine nicht ausgedrückte Zigarette könnten das Feuer ausgelöst haben.

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