Das wars. In dieser Saison wird die österreichische Skispringerin Chiara Kreuzer nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen. Das gaben die 28-Jährige sowie der heimische Verband am Mittwochvormittag bekannt. Die letzte Zeit sei für die Pongauerin sehr herausfordernd gewesen.
Wenn am Wochenende für die Skisprung-Damen in Hinzenbach der Heimweltcup ansteht, fehlt eine Österreicherin im Aufgebot um Lisa Eder, Sophie Kothbauer, Julia Mühlbacher und Hannah Wiegele. Denn Chiara Kreuzer wird ihre Saison vorzeitig beenden, keine weiteren Wettkämpfe mehr bestreiten. Grund dafür sei laut Aussendung des Verbands, dass die vergangenen Monate für die Salzburgerin auf und neben der Schanze sehr herausfordernd waren und sie jetzt Kraft tanken muss.
„Die Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden, war ein Prozess über mehrere Wochen. Mit der Zeit und durch alles was auf und abseits der Schanze passiert, habe ich gemerkt, dass mir der Sport nicht mehr so gut tut, wie er es sollte, und dass es im Moment nicht das ist, was ich brauche, damit es mir wieder besser geht. Deshalb habe ich mich schlussendlich für ein vorzeitiges Saisonende entschieden“, wird die 28-Jährige zitiert.
Fokus auf Training
Die Pongauerin legt aktuell den Fokus auf einen nachhaltigen Trainingsaufbau und bereitet sich damit schon auf den kommenden Winter vor. „Ich mache gerade sehr viel für mich und schaue, dass es mir wieder besser geht und ich zurück zu mir und zu meiner alten Stärke finde“, sagt Kreuzer. Ein vorzeitigem Karriereende schiebt sie aber ganz klar den Riegel vor. „Ich weiß, dass das noch nicht alles war und habe nach wie vor Spaß am Skispringen. Deswegen freue ich mich darauf, wieder zurückzukommen und bin motiviert für das was kommt.“
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