Glück im Unglück! Nach seinem Sturz bei der ersten Etappe der Tour de la Provence war Radprofi Sören Kragh Andersen lange Zeit unentdeckt liegen geblieben, ehe er gefunden wurde. 2024 endete ein ähnlicher Unfall tödlich ...
Andersen war auf der Strecke von Marseille nach Saint-Victoret gestürzt und einen Hang hinabgefallen, als er gerade allein zur Ausreißergruppe aufschließen wollte. Erst als sich der Däne nach einiger zurück auf die Straße kämpfte, wurden Begleitfahrzeuge auf ihn aufmerksam.
Teamkollege fordert GPS-Tracking
„Es vergingen anderthalb Stunden, bis wir erfuhren, dass er gestürzt war“, verriet sein Teamkollege Mathias Norsgaard im Podcast „Forhjulslir“. Er fordert: „Ich bin nach diesem Saisonstart zu 100 Prozent überzeugt, dass das GPS-Tracking so schnell wie möglich eingeführt werden sollte.“
Ein Blick ins Jahr 2024 zeigt, dass Stürze wie jener von Andersen durchaus tragisch enden können. Beim U19-Rennen der WM in Zürich war die Schweizerin Muriel Furrer ebenfalls von der Strecke abgekommen und blieb anschließend 100 Minuten unentdeckt in einem Waldstück liegen. Die 18-Jährige hatte bei ihrem Sturz ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, sie starb tags darauf im Universitätsspital Zürich.
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