Spürbare Abschwächung

Prognose bestätigt: 2 Prozent Inflation im Jänner

Wirtschaft
25.02.2026 09:46
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Statistik Austria hat am Mittwoch die optimistische Schnellschätzung von vor zwei Wochen bestätigt: Demnach hat sich die Teuerung in Österreich seit Jahresbeginn deutlich abgeschwächt und lag im Jänner nur noch bei zwei Prozent. In den Monaten zuvor gab es jeweils Werte um die 4-Prozent-Marke.

Im Dezember etwa hatte die Inflationsrate noch 3,8 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sank das durchschnittliche Preisniveau um 0,7 Prozent, wie die Behörde in Wien mitteilte.

Strompreise dämpfen Inflation maßgeblich
Maßgeblich für den deutlichen Rückgang war die Preisentwicklung im Energiebereich. „Effekte der Strompreisentwicklung senkten die Inflation um einen ganzen Prozentpunkt“, erklärte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk.

Hier wirkte ein starker statistischer Basiseffekt: Im Jänner 2025 waren die Preise durch den Wegfall der Strompreisbremse kräftig gestiegen. Nun führten dieser Effekt sowie gesenkte Elektrizitätsabgaben zu einem Preisrückgang bei Strom von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Treibstoffe und Heizöl dämpften die Gesamtinflation zusätzlich.

Die Infografik zeigt die Inflation in Österreich von Juli 2024 bis Jänner 2026. Die Inflationsrate lag im Jänner 2026 bei 2,0 %. Besonders stark stiegen die Preise in Gastronomie und Hotels mit 4,9 % sowie bei Lebensmitteln mit 2,6 %. Die Preise für Treibstoffe sanken um 6,5 %. Quelle: Statistik Austria.

Gleichzeitig schwächte sich der Preisauftrieb in weiteren Gütergruppen ab. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich mit 2,6 Prozent deutlich weniger stark als im Vormonat.

Gastronomie bleibt größter Preistreiber
Bedeutendster Treiber der Inflation blieben Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen, die im Jahresabstand durchschnittlich um 4,9 Prozent zulegten.

Der für europäische Vergleichszwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex lag im Jänner in Österreich ebenfalls bei zwei Prozent.

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