Innviertler FACC

Trotz Krise: Luftfahrtzulieferer mit Umsatzrekord

Oberösterreich
25.02.2026 08:28
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat im Geschäftsjahr 2025 den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt. Auf Basis vorläufiger Zahlen stiegen die Erlöse um 11,3 Prozent auf 984,4 Millionen Euro. Personal wurde trotz des Wachstums kaum aufgebaut.

Auch beim operativen Ergebnis verzeichnete das im ATX Prime der Wiener Börse notierte Unternehmen ein deutliches Plus von 49,4 Prozent auf 42,3 Millionen Euro. FACC produziert vor allem Leichtbauteile für Flugzeuge und hat seinen Hauptsitz in Ried im Innkreis im Innviertel.

Trotz im internationalen Vergleich hoher Standortkosten in Österreich, die insbesondere durch stark gestiegene Personal- und Energiepreise getrieben waren, verbesserte sich die Gewinn-Marge von 3,2 auf 4,3 Prozent. Alle drei Divisionen des Konzerns – Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors – lieferten dabei einen positiven Ergebnisbeitrag, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt. Den kräftigen Anstieg beim operativen Gewinn führte das Management auf das seit Herbst 2024 laufende Effizienzsteigerungsprogramm „CORE“ sowie auf positive Effekte durch den neuen Standort in Kroatien zurück.

Kaum Personalaufbau trotz Wachstum
Obwohl der Umsatz kräftig anstieg, blieb der Personalstand im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 3.907 Vollzeitäquivalenten nahezu konstant. Gegenüber dem Jahr davor gab es lediglich ein leichtes Plus von 56 Beschäftigten. Für das Unternehmen unterstreicht dies die erfolgreiche Umsetzung der Effizienzmaßnahmen und eine gestiegene Produktivität innerhalb des Konzerns. Gleichzeitig betonte FACC, weiterhin ein bedeutender Arbeitgeber und Technologietreiber am Standort Österreich bleiben zu wollen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einer weiteren Umsatzsteigerung zwischen fünf und 15 Prozent. Wegen der in der zivilen Luftfahrtindustrie weiterhin eingeschränkten Verfügbarkeit von kritischen Flugzeugsystemen, insbesondere von Triebwerken, basiere diese Planung jedoch auf konservativen Annahmen. Die Gewinn-Marge soll sich durch die fortschreitende Umsetzung der „CORE“-Maßnahmen und durch zusätzliche Skaleneffekte weiter verbessern. Das endgültige, geprüfte Jahresergebnis wird das Unternehmen am 25. März 2026 veröffentlichen.

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