15.09.2021 09:58 |

Produktneuheiten

Apple enthüllt iPhone 13, Watch S7 und neue iPads

Mit dem iPhone 13 hat Apple am Dienstagabend wie erwartet die nächste Generation seines Smartphones vorgestellt. Es kommt wie bisher in vier verschiedenen Versionen (Mini, 13, Pro und Pro Max) und verspricht vor allem Verbesserungen in puncto Leistung und bei der Kamera. Die Pro-Versionen bieten zudem erstmals mehr Speicher (1 Terabyte) und verfügen über ein 120-Hertz-Display. Im Handel erhältlich sein sollen die neuen iPhones ab dem 24. September, Vorbestellungen sind ab Freitag möglich. Der Einstiegspreis liegt bei 799 Euro für die Mini-Variante. Vorgestellt wurden zudem die Apple Watch S7 sowie ein neues iPad und ein neues iPad mini.

Das iPhone 13 wurde laut Apple unter der Haube komplett überarbeitet, um unter anderem Platz für einen größeren Akku zu bieten, der 1,5 (iPhone mini, Pro) bis 2,5 (iPhone 13, Pro Max) zusätzliche Stunden Laufzeit gegenüber den Vorjahresmodellen ermöglichen soll. Angetrieben wird es von Apples neuem A15-Bionic-Chip, der mit seinen sechs Kernen die schnellste CPU in einem Smartphone überhaupt sein soll. Außerdem sollen die 13er-Modelle aufgrund von mehr 5G-Bändern die schnellste Mobilfunktechnologie leichter nutzen.

Sowohl das iPhone 13 als auch das iPhone 13 mini kommen mit einer neuen Dual-Kamera daher, die mit zwölf Megapixeln auflöst und dank einer Blende von f/1.6 und besonders großer Pixel vor allem in schlechten Lichtbedingungen bessere Ergebnisse liefern soll. Mit dem „Cinematic Mode“ verspricht Apple zudem kinoreife Videoaufnahmen in Dolby Vision HDR. Die Software fokussiert je nach Geschehen automatisch auf verschiedene Ebenen im Bild. Dreht sich etwa die Person im Vordergrund nach hinten um, wird auf den Hintergrund scharfgestellt, in dessen Richtung sie blickt.

Die Einstiegspreise bleiben unverändert bei 799 Euro (Mini) bzw. 899 Euro, dafür gibt es nun allerdings 128 Gigabyte Speicher. Zudem bietet Apple neuerdings auch eine 512-Gigabyte-Version für 1149 bzw. 1249 Euro.

Pro-Varianten mit mehr Speicher und 120-Hertz-Display
Wer mehr Speicher benötigt, muss zu den Pro-Varianten greifen, die nun erstmals auch mit einem Terabyte erhältlich sind. Die Pro- und die Pro-Max-Variante kommen zudem wie im Vorfeld bereits spekuliert mit einem 120-Hertz-Display daher, unter dem eine GPU mit fünf statt vier Kernen wie beim regulären iPhone 13 arbeitet.

Rundum erneuert wurden die drei 12-Megapixel-Kameras auf der Rückseite, bestehend aus einer Tele-Linse mit Blende f/2.8, einem Weitwinkel-Objektiv mit Blende f/1.5 sowie einem Ultraweitwinkel mit Blende f/1.8 und 120-Grad-Sichtfeld. Dank eines Lidar-Scanners sollen sie nun auch bei Nacht Porträtaufnahmen erlauben.

Die Naheinstellgrenze liegt laut Apple bei zwei Zentimetern, wodurch die iPhones faszinierende Makrofotografien ermöglichen sollen. Mit ProRes Video sollen im Verlauf des Jahres zudem 4K-Videos mit 30 Frames pro Sekunde encodiert werden können. Der Einstiegspreis für das iPhone 13 Pro liegt bei 1149 Euro, jener für das iPhone 13 Pro Max bei 1249 Euro. Für die 1-Terabyte-Variante werden stolze 1729 bzw. 1829 Euro fällig.

Neue Apple Watch vorgestellt
Wie erwartet, stellte Apple mit der Watch Series 7 zudem die nächste Generation seiner Smartwatch im komplett überarbeiteten Design vor. Dank deutlich dünnerer Ränder ist ihr Display nun fast 20 Prozent größer und bietet damit nun sogar Platz für eine virtuelle Tastatur. Softwareseitig wartet sie außerdem mit neuen Funktionen für Radler auf, und soll nun etwa automatisch erkennen, wenn diese eine Tour starten oder stürzen. Die Laufzeit liegt unverändert bei 18 Stunden, dafür soll sich der Akku jedoch um ein Drittel schneller laden lassen. Laut Apple lädt die Uhr in 45 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Die neue Apple Watch soll „später diesen Herbst“ ab 399 Dollar erhältlich sein - Euro-Preise lagen zunächst nicht vor. Weiterhin im Sortiment bleiben die Apple Watch SE ab 299 Euro und die Apple Watch Series 3 ab 219 Euro.

Workouts im Abo
Dazu passend stellte Apple mit Fitness+ ein neues Abo-Angebot vor, dass Nutzer regelmäßig in 4K mit neuen Workout-Videos in englischer Sprache mit Untertiteln versorgen soll. Das Angebot soll noch heuer auch nach Österreich kommen, ein genaues Datum und Euro-Preise nannte Apple zunächst nicht. In den USA kostet Fitness+ 9,99 Dollar pro Monat bzw. 79,99 Dollar pro Jahr.

Neues iPad und iPad mini
Nicht kommen sehen hatten Beobachter dagegen eine aktualisierte Version des iPad mit 10,2-Zoll-Display, das von Apples bereits bekanntem A13-Bionic-Chip angetrieben wird und damit eine 20-prozentige Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängermodell erfahren soll. Verbessert wurde zudem die Frontkamera, die nun mit zwölf Megapixeln auflöst und mit der Funktion „CenterStage“ automatisch Personen erkennen und diesen folgen soll, wovon etwa Videokonferenz-Apps wie FaceTime oder Zoom profitieren sollen.

Der Einstiegspreis für die 64-GB-Variante mit WLAN liegt bei 379 Euro, für 256 Gigabyte zahlt man 549 Euro. Für die Version mit zusätzlichem Mobilfunk werden 499 bzw. 669 Euro fällig. Verkaufsstart ist der 24. September.

Ebenfalls neu: das iPad mini, das nun bei unveränderten Abmessungen ein 8,3 Zoll großes Display bietet, 5G unterstützt, wie das iPad Air über Touch ID im Einschaltknopf verfügt und statt eines Lightning- mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet ist. Gegenüber seinem Vorgänger verspricht Apple 40 Prozent mehr CPU- und 80 Prozent mehr GPU-Leistung. Vorne und hinten sind jeweils mit zwölf Megapixeln auflösende Kameras verbaut, neue Lautsprecher sollen im Panorama-Modus zudem echten Stereoklang bieten. Für Stift-Nutzer unterstützt das iPad Mini die zweite Generation des Apple Pencil, der sich magnetisch an der Seite des Tablets befestigen lässt.

Das neue iPad mini soll ebenfalls ab dem 24. September im Handel erhältlich sein - wahlweise mit WLAN oder WLAN plus zusätzlichem Mobilfunk. Die 64-GB-Variante gibt es ab 549 Euro, die 256-GB-Version ab 719 Euro, mit zusätzlichem Mobilfunk kostet es 719 bzw. 889 Euro.

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