Eine Frau war in Lambach (Oberösterreich) über einen steilen Abhang hinabgestürzt. Weil ein Passant dies beobachtet hatte, alarmierte er die Einsatzkräfte – doch die Abgestürzte unterschrieb einen Revers, wollte nicht ins Krankenhaus, sondern an einen eher unerwarteten Ort.
Statt ins Kranken- ging es für eine verletzte Frau am Sonntagabend in Lambach ins Freudenhaus. Ein Radfahrer hatte bemerkt, wie die Frau über eine fast senkrechte Böschung einen Steilhang hinabstürzte. Das Opfer lag rund 30 Meter unterhalb der B 144. Der Augenzeuge alarmierte die Helfer, diese gingen vom Schlimmsten aus.
Augenscheinlich unverletzt
„Am Anfang hat es geheißen, dass die Frau bewusstlos ist. Es war also Eile geboten“, schildert Patrick Möseneder, Kommandant der Feuerwehr Lambach. Einsatzkräfte seilten sich von oben zu der Verletzten ab, eine Rettung über die Böschung war allerdings nicht möglich. Deshalb wurde die abgestürzte Frau dann mittels Trage nach unten über den Hang gerettet und dort zum bereits wartenden Rettungsfahrzeug getragen. Dort stellte sich heraus, dass die Frau augenscheinlich unverletzt war und auch keinerlei Bedürfnis hatte, ins Krankenhaus zu kommen.
Bordell statt Spital
Die offensichtlich alkoholisierte Frau unterschrieb einen Revers und wurde vom Roten Kreuz – auf ihren Wunsch – in ein naheliegendes Bordell gebracht. „Als wir wieder eingerückt sind, standen Rotes Kreuz und Polizei gerade vor dem Etablissement“, konnte Möseneder über den Ausgang schmunzeln.
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