Um Trump auszubremsen

Dänemark und Grönland wollen NATO-Mission

Außenpolitik
19.01.2026 18:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der dänische Verteidigungsminister schlägt gemeinsam mit der grönländischen Außenministerin eine NATO-Mission für die Arktis-Insel vor. Damit soll US-Präsident Donald Trump, der Grönland für sich beanspruchen will, abgeschüttelt werden.

Am Montagabend haben Dänemark und Grönland eine NATO-Mission für Grönland vorgeschlagen. Das verkündete der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen im Beisein der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt nach einem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im dänischen Fernsehen.

Der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (links) und Außenministerin Grönlands ...
Der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (links) und Außenministerin Grönlands Vivian Motzfeldt mit ihrem Vorschlag im NATO-Hauptquartier in Brüssel.(Bild: EPA/OLIVIER MATTHYS)

US-Präsident Donald Trump beansprucht die zu Dänemark gehörende autonome Insel für sich. Mit diesem Schritt soll Trump von der Übernahme der Arktis-Insel abgebracht werden.

Hilfe aus Kanada für Grönland?
US-Nachbar Kanada soll Insidern zufolge die Entsendung einer kleinen Truppe für NATO-Übungen in Betracht ziehen. Das kanadische Militär habe der Regierung bereits entsprechende Pläne vorgelegt, über die Premierminister Mark Carney nun entscheiden würde. Carney steckt dadurch in einer Zwickmühle zwischen der Solidarität mit seinen europäischen Partnern und der Beziehung zum US-Präsidenten. Tatsächlich hat dieser allerdings in der Vergangenheit auch bereits mit einer Annexion Kanadas gedroht. 

Der Österreich-Nachbar wird sich dem Außenminister Peter Szijjarto nach nicht an einer gemeinsamen EU-Erklärung zur Zukunft der Arktis-Insel beteiligen. Dies sei eine bilaterale Angelegenheit und kein Thema für die Europäische Union, sagte Szijjarto bei einem Besuch in Prag. Präsident Trump habe den Druck auf mehrere europäische Staaten und NATO-Mitglieder erhöht, die Souveränität über die Insel abzugeben. Ungarn sei davon nicht betroffen, so Szijjarto.

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