Mordalarm am Montag in Linz (OÖ): Sein Bruder fand einen 49-Jährigen tot, gefesselt und stark misshandelt in dessen Wohnung in der Linzer Innenstadt. Die genauen Umstände sind noch unklar. Das Opfer war Immobilienmakler und oft in Linzer Szenelokalen unterwegs.
Einen grauenhaften Fund machte am frühen Montagnachmittag ein Linzer, als er in der Wohnung seines Bruders in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Nachschau hielt. Er stieß in dem Appartement auf den leblosen 49-Jährigen, der offenbar massive Verletzungen am gesamten Körper aufwies.
Der Mann schlug Alarm und rief die Polizei, die sofort von einem Verdacht auf ein Gewaltverbrechen ausging. Denn der Tote lag offenbar im Badezimmer, war an Händen und Füßen gefesselt, sein Körper war übersät von Hämatomen und Wunden. Das lässt den Schluss zu, dass der 49-Jährige möglicherweise auch gefoltert bzw. massiv misshandelt worden sein dürfte.
„Wir ermitteln auf Hochtouren“
Die Untersuchungen der Tatortgruppe waren am Montagabend immer noch im Gange. Die Wohnung, die in einem denkmalgeschützten Haus in der Harrachstraße liegt, wurde von der Polizei abgesperrt. „Wir ermitteln auf Hochtouren“, bestätigte Gottfried Mitterlehner, Chef des Landeskriminalamts Oberösterreich, der „Krone“.
Er war immer ein sehr angenehmer und sympathischer Gast.
Michael Nell, Gastronom aus Linz
Ob in der Wohnung Wertgegenstände fehlten, war ebenfalls noch Gegenstand von Untersuchungen. Von einem möglichen Täter fehlt vorerst jede Spur, auch ein Tatmotiv ist unklar.
Immobilienmakler und Haus am Attersee
Das Opfer war als Immobilienmakler tätig, seine Familie besitzt unter anderem auch ein Haus am Attersee. Der 49-Jährige war regelmäßiger Besucher in Linzer Szenelokalen. Vor allem im Bereich der Herrenstraße flanierte er gerne mit seinem kleinen Beagle. „Er war immer ein sehr angenehmer und sympathischer Gast, der früher regelmäßig bei uns vorbeigeschaut hat“, zeigt sich Michael Nell vom Hotel Schwarzer Bär erschüttert.
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