Brahim Diaz von Real Madrid hatte beim Afrika-Cup-Finale gegen Senegal in der Nachspielzeit die große Chance, Marokko zum Titel zu schießen. Doch er scheiterte stümperhaft. Am Montagabend meldete sich Diaz mit einem emotionalen Posting.
„Gestern habe ich versagt, und ich übernehme die volle Verantwortung dafür und entschuldige mich von ganzem Herzen“, schreibt er auf seinen sozialen Kanälen. „Meine Seele schmerzt. Ich habe von diesem Titel geträumt, dank all der Liebe, die ihr mir gegeben habt, dank jeder Nachricht, dank jeder Unterstützung, die mir das Gefühl gegeben hat, nicht allein zu sein. Ich habe mit allem gekämpft, was ich hatte, vor allem mit meinem Herzen.“
„Es wird mir schwerfallen“
Doch der Toptorschütze des Turniers gibt auch ganz offen zu: „Es wird mir schwerfallen, mich davon zu erholen, denn diese Wunde heilt nicht so leicht, aber ich werde es versuchen. Nicht für mich, sondern für alle, die an mich geglaubt haben, und für alle, die mit mir gelitten haben. Ich werde weitermachen, bis ich euch eines Tages all diese Liebe zurückgeben und der Stolz meines marokkanischen Volkes sein kann.“
Als Díaz von Infantino den goldenen Schuh überreicht bekam, wurde die Ehrung von einer Mischung aus Pfiffen und Applaus begleitet. Der Offensivspieler von Real Madrid wirkte dabei sichtlich niedergeschlagen, kämpfte mit den Tränen und Tags darauf auch mit gnadenloser Kritik.
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