Bei einem spontanen Konzert in seiner Heimat New Jersey hat Musikikone Bruce Springsteen scharfe Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE und Donald Trump geübt. Und er widmete der erschossenen US-Bürgerin Renée Good seinen Song „The Promised Land“.
„The Boss“ Bruce Springsteen hat sich einmal mehr lautstark gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump gestellt. Er kritisierte das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE mit deutlichen Worten.
Bei einem Auftritt in New Jersey wandte sich Springsteen direkt an seine Fans: „Wenn Sie an die Macht des Gesetzes glauben und daran, dass niemand über ihm steht, wenn Sie sich gegen schwer bewaffnete, maskierte Bundesbeamte stellen, die in eine amerikanische Stadt einmarschieren und Gestapo-Methoden gegen unsere Mitbürger anwenden, wenn Sie glauben, dass Sie nicht ermordet werden sollten, weil Sie Ihr amerikanisches Recht auf Protest ausüben, dann senden Sie diesem Präsidenten eine Botschaft, wie es der Bürgermeister der Stadt gesagt hat: ICE soll sich verdammt noch mal aus Minneapolis verpissen.“
Song für erschossene Renee Good
Anschließend widmete Springsteen seinen Song „The Promised Land“, welcher den amerikanischen Traum und die Reise durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten behandelt, der erschossenen Renée Good. Sie war von einem ICE-Beamten mit mehreren Schüssen getötet worden – einer davon aus nächster Nähe in den Kopf.
„Ich habe diesen Song als Ode an die amerikanischen Möglichkeiten geschrieben“, sagte Springsteen, bevor er „The Promised Land“ spielte. Die USA und deren Ideale und Werte, für die das Land stand, würden geprüft wie nie zuvor in der modernen Geschichte, sagte der 76-Jährige, der sich immer offen gegen Donald Trump und seine Politik gestellt hatte.
Trump hatte den Oscar-Preisträger und 20-facher Grammy-Gewinner daraufhin als „verwelkte Schrumpfpflaume eines Rockers“ bezeichnet und sogar gedroht, eine Untersuchung gegen den Musiker einzuleiten, weil Springsteen Kamala Harris im Wahlkampf unterstützt hatte.
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