Bei beiden Coups haben die Täter mit vorgehaltener Waffe Angestellte und Kunden aufgefordert, sich hinzulegen, dann die Vitrinen eingeschlagen. „Es gibt noch viele andere Parallelen zwischen dem Überfall auf den Juwelier Heller in Klagenfurt und dem Coup in Tirol“, sagt Kripo-Chef Gottlieb Türk. In beiden Fällen hatten es die Täter ja auf Luxusuhren abgesehen.
Bande mit 400 Mitgliedern
Für die Ermittler ist inzwischen klar: „Wir haben Mitglieder des Pink Panther-Netzwerks gefasst.“ Also jener internationalen Bande, auf deren Konto zahlreiche Überfälle gehen. Allein in Österreich sollen ihnen noch ein Coup in Salzburg und zwei in Wien gelungen sein. Die Bande, deren Mitglieder auf 400 Profis geschätzt werden, formiert sich je nach Coup in kleineren Gruppen. Der Großteil der Banden-Mitglieder stammt aus Serbien.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.