Zuletzt schlugen die "Profis", wie berichtet, auf der Koralmbahnbaustelle in St. Paul im Lavanttal zu. Die beiden gut 300 Meter langen Kupferkabel waren für die Koralmbahn bereits verlegt gewesen. Doch nicht einmal das konnte die Metalldiebe abschrecken. "Da waren Profis am Werk, welche ihren Tatort zuvor genauestens ausspioniert hatten", ist sich ein Kripo-Ermittler sicher: "Denn so einfach ist es nicht, die tonnenschweren Kabel abzutransportieren."
Kabel in kleine Stücke zerschnitten
Beim Coup im Lavanttal waren die Täter bestens drauf vorbereitet: "Die beiden 300 Meter langen Kabel wurden fachgerecht in kleinere Stücke zerschnitten und danach in einen Kleintransporter verladen", so der Ermittler. Schaden: 16.000 Euro.
Der letzte größere Coup davor gelang einer "Metallbande" in Klagenfurt, wo sie am Kelag-Areal vier Transformatoren umkippte und danach das Kupfer ausbaute. Der harte Job zahlt sich für die Diebe aus, denn der Kupferpreis soll laut Experten 2013 einen Höchststand von deutlich über 11.000 US-Dollar pro Gewichtstonne erreichen. Das gestohlene Kupfer verschwindet übrigens in Richtung Ungarn.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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