Um ein Uhr früh schlugen Dutzende Klagenfurter bei der Feuerwehr Alarm: Eine Halle auf dem Mautner-Markhof-Gelände im Stadtteil Fischl stand in Vollbrand. "Der Löschangriff war schwierig. Immer wieder stürzten Gebäudeteile ein", schildert der Einsatzleiter der Feuerwehr, Helmut Unterluggauer.
60 Florianis löschten den Brand
Nach wenigen Minuten brach die Holzkonstruktion dann in sich zusammen. Dabei wurden elf Autos, drei Motorräder, ein Kleinbus und Wohnmobile beschädigt beziehungsweise völlig zerstört. "Einige der zerstörten Fahrzeuge auf dem Industriegelände hatten keine Zulassung und wurden über die Wintermonate dort abgestellt. Es ist unklar, wie hoch der entstandene Schaden ist", erklärt Peter Isopp von der Brandgruppe des Landeskriminalamts. Den 60 Feuerwehrleuten gelang es schließlich, den Brand zu löschen.
Am Vormittag machten sich Kripo-Ermittler auf die Suche nach der Brandursache. Neben den Beamten durchstöberten auch Brandmittelspürhunde die Ruine. "Wir konnten noch nicht alles absuchen. In der Ruine ist es noch zu heiß, als dass wir die Hunde hineinschicken können", erklärt Isopp.
Mit Bagger auf Suche nach Ursache
Um die Suche zu erleichtern, wurde ein Bagger angefordert. Isopp: "Mit der Schaufel kommen wir hier nicht weiter." Bislang gebe es keine Hinweise, dass das Feuer mit Vorsatz gelegt worden ist.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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