„Mit meinen ersten sechs Kisten bin ich belächelt worden“, erzählt der stark sehbehinderte Mann, der die Betreuung der Nistkästen dank seiner Frau Elisabeth noch immer übernehmen kann. Mit Alfred Grüll von der Biologischen Station Illmitz hat er aber 2015 einen Verbündeten gefunden.
„Er hat mir genau erklärt, was beim Bau und beim Aufstellen der Nistkästen wichtig ist“, erzählt Göltl. So müssen die Kästen in einer Höhe von etwa 65 Zentimentern aufgestellt werden. Wiedehopfe sind Höhlenbrüter, die in ihren Kästen nicht viel benötigen.
Er hat mir genau erklärt, was beim Bau und beim Aufstellen der Nistkästen wichtig ist.
Hans Göltl
„Wir haben öfter Stare in den Kästen. Die erkennt man daran, dass sie richtiges Nistmaterial hineinholen. Der Wiedehopf selbst braucht nur ein bisschen Rindenmulch“, erzählt der Spezialist.
Einen großen Dank spricht er auch den Golser Weinbauern aus, die seit einigen Jahren Grünflächen brachliegen lassen. Laut Göltl ist das auch der Grund dafür, dass die Wiedehopfpopulation in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist.
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