05.11.2004 12:10 |

Gegen Spione

Tipps gegen gefährliche Spyware

Die Datenspione lauern überall: Laut einer Studie von EarthLink befinden sich auf einem PC durchschnittlich 28 Spyware-Programme. Die lästigen Begleiter schummeln sich ins System, machen PCs instabil, spionieren das Surfverhalten aus oder stellen die Startseite um. So wirst du die Quälgeister wieder los.
Ein großer Computerhersteller hat jüngstherausgefunden, dass Spyware für 12 Prozent aller PC-Problemeverantwortlich ist. Und obwohl fast jeder Computer betroffen ist,geben 70 Prozent aller Befragten an, dass Spyware für siekein Problem ist. Jüngst klagte sogar Microsoft-Boss BillGates über Probleme mit Spyware.
 
Achtung Nebenwirkung von Gratis-Software
Das böse Erwachen kommt oft erst, wenn man denPC mit den entsprechenden Tools untersucht - oft befinden sichhunderte versteckte Programme auf dem Rechner. Kein Wunder also,dass es von Werbeeinblendungen nur so wimmelt. In vielen Fällenhaben sich die Spionage-Programme gleichzeitig mit Gratis-Softwarewie KaZaA mitinstalliert. Vielfach sogar legal, denn wenn mankostenlose Programme bekommt, liest man wohl nicht immer die umfangreichenEinverständniserklärungen durch.
 
Die richtigen Tools zum Entfernen
Aber auch beim unvorsichtigen Surfen kann man sichdie unliebsamen Schädlinge einfangen. Vermeide beim Surfenden Download von Tools und Plugins, die du nicht unbedingt brauchst.Die meisten Programme nisten sich so ins System ein, dass sienicht normal deinstalliert oder gelöscht werden können.Hier braucht man professionelle Hilfe durch ein Anti-Spyware-Programmwie Ad-aware oder Steganos AntiSpayware.
 
Updaten nicht vergessen
Genauso wie zur täglichen Computer-Hygiene dasDurchsuchen des PC auf Viren gehören sollte, empfiehlt essich auch den Rechner täglich auf Spyware zu untersuchen.Auch auf ein regelmäßiges Update sollte man achten,denn die Spionage-Programmierer schlafen nie.
Donnerstag, 17. Juni 2021
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