Liebe Leserin, lieber Leser! Zu Beginn eine erbauliche Nachricht in diesen turbulenten Corona-Zeiten: Die „Modellregion Vorarlberg“ scheint ein Erfolgskonzept zu sein - trotz einiger Fragezeichen stehen die Zeichen gut, dass wir das Gröbste überstanden haben. Ungebrochen chaotisch geht es indes in Lech zu, wo der geplante Neubau des Gemeindezentrums um „schlappe“ 40 Millionen Euro zu einem politischen Dauerbeben geworden ist. Über die aktuellste Eruption berichtet in der heutigen Krone meine Kollegin Angelika Drnek: Demnach steht jetzt nicht nur das Projekt an sich in der Kritik, sondern auch die beiden Planer - gegen sie sollen Verfahren wegen Baukostenüberschreitungen anhängig sein, einmal mehr werden Rufe nach einer externen Überprüfung laut. Generell werden wir künftig verstärkt der Frage nachgehen, was in unserem Land gut und was weniger gut läuft. Definitiv zu Aushängeschildern gehören „Vorarlbergs geheime Weltmarktführer“ - unsere Redakteurin Sonja Schlingensiepen hat sich mit diesen detaillierter beschäftigt und erklärt das Erfolgsgeheimnis unserer Paradeunternehmen. Maßgeblich zum Erfolg unseres Landes beigetragen haben auch die vielen Einwanderer, die über die Jahrzehnte in Vorarlberg eine neue Heimat gefunden haben. Wir haben mit dem Regisseur Martin Gruber über Migration, Integration, den Begriff der „Leitkultur“ und das mäßig stichhaltige Konstrukt des „Alemannentums“ gesprochen. Ich hoffe, Ihnen bereitet die Lektüre des Interviews ähnlich viel Vergnügen wie mir! Machen Sie’s gut und bleiben Sie gesund!
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