Mit einer Niederlage endete der Fußballkracher FC Wacker Innsbruck gegen Austria Salzburg, wie die „Krone“ berichtete. Den heimischen Fans passte das natürlich ganz und gar nicht. Nach dem Spielende kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun.
Mit einer 0:1 Niederlage endete der 2. Liga-Hit im ausverkauften Tivoli für den FC Wacker Innsbruck, die Mannschaft von Austria Salzburg ging als Sieger vom Platz. Den heimischen Fans passte das ganz und gar nicht, wie die Polizei berichtet. „Nach dem Spielende durchbrachen mehr als 150 überwiegend vermummte Anhänger der Heimmannschaft einen Begrenzungszaun, um die Gästefans tätlich anzugreifen“, heißt es in einer Aussendung am Morgen nach dem Derby.
Unter anderem seien Feuerwerksraketen in Richtung der Gäste und der Beamten abgeschossen worden.
Insgesamt werden 21 Anzeigen erstattet.
Die Polizei in einer Aussendung
Pfefferspray und Einsatzstöcke verwendet
„Dieser und weitere Angriffe auf die gegnerischen Fans konnten nur durch das konsequente Eingreifen der Polizeikräfte verhindert werden, die Beamten mussten Pfefferspray und Einsatzstöcke verwenden“, so die Exekutive weiter.
Folglich verlagerte sich die Auseinandersetzung der Fans in die Innsbrucker Innenstadt, „wobei es zu gewalttätigen Konfrontationen, Raufhandel und Widerständen gegen einschreitende Polizeibeamte kam“.
Mehrere Festnahmen und Anzeigen
Die schlussendliche Bilanz der Polizei nach dem Einsatz: Zwei Personen wurden wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt festgenommen, drei weitere wegen des Verdachts des Raufhandels. Zudem gab es neun kurzzeitige Verwaltungsfestnahmen.
Insgesamt verteilten die Beamten 21 Anzeigen wegen Anstandsverletzungen, Ordnungsstörung, aggressivem Verhalten bzw. Verstöße gegen das Vermummungsverbot.
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