Revolutionsgarden:
Supertanker fuhr in Straße von Hormuz auf Seemine
Laut den iranischen Revolutionsgarden ist ein Supertanker mit mehr als zwei Millionen Barrel (Fässer je 159 Liter) Öl in der Straße von Hormuz auf eine Seemine gefahren. Es habe eine Explosion und einen Brand an Bord gegeben. Über den Gesundheitszustand der Besatzung gibt es bisher keine Angaben.
Das Schiff habe versucht, die Meerenge unerlaubt „mit Täuschungsmanövern und der Unterstützung des US-Militärs“ zu passieren, teilten die Iraner mit und betonten gleichzeitig, dass die Meerenge geschlossen sei. Die iranischen Angaben zu dem Vorfall konnten sich bisher nicht unabhängig überprüfen. Auch das Ausmaß des Brandes an Bord des Tankers ist unklar. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) und die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) machten in der Nacht keine Angaben zu dem vom Iran berichteten Vorfall.
Die an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breite Straße von Hormuz ist im Iran-Krieg zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington geworden. Die Meerenge ist für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas von großer Bedeutung. Auch die USA griffen in den vergangenen Wochen und Monaten iranische Schiffe an, um ihrerseits iranische Häfen und Küstengebiete zu blockieren.
Trump erwägt Einsatz der „Mutter aller Bomben“
Der Krieg gegen den Iran verläuft für US-Präsident Donald Trump auf jeden Fall nicht nach Wunsch, die Umfragewerte des Republikaners liegen vor den Kongress-Zwischenwahlen im Keller. Um eine militärische Wende einzuleiten, erwägt Trump nun sogar den Einsatz der „Mutter aller Bomben“, kurz MOAB. Es handelt sich dabei um die größte nichtatomare Bombe im Arsenal der US-Army, in ihr befinden sich 8,5 Tonnen Sprengstoff.

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