Auch wenn die Lokale geschlossen sind, die Produkte aus dem Burgenland finden ihren Weg zu den Konsumenten in Wien.
Helmut Piringer und Nicole Helmreich eröffneten vor sechseinhalb Jahren ihre Heurigen-Vinothek samt Genuss-Greißlerei „Der Burgenländer“ in Wien. Der Heurigen war von Anfang an ein Anziehungspunkt für viele Gäste, die sich dann auch gerne Köstlichkeiten aus dem Burgenland aus dem angeschlossenen Shop mit nach Hause genommen haben. Jetzt sieht das Ganze ein bisschen anders aus. Der Heurige ist seit November geschlossen. Die Greißlerei darf geöffnet sein und der Zulauf in den kleinen Bauernladen hat sich zum Glück aber gesteigert.
Qualität als Erfolgsrezept
„Man merkt, dass die Leute sich einfach etwas Gutes aus dem Burgenland gönnen möchten“, meint Helmut Piringer. Nachdem das leider nicht im Heurigen geht, kaufen die Leute die Produkte im kleinen Laden. In der Greißlerei werden auf Basis eines Nahversorgers Lebens- und Genussmittel sowie nicht alkoholische und alkoholische Getränke aus dem Burgenland angeboten. Dabei ist für die Gründer der Gedanke der Regionalität und Saisonalität sowie Handschlagqualität der Lieferanten eine Bedingung. „Bei uns findet man nur, was wir selbst essen“, schmunzeln die beiden. Die Lieferanten besuchen die beiden auch selbst, um die Ware zu holen. „Wenn die Gemüse-Saison losgeht, bin ich wieder mindestens einmal in der Woche im Seewinkel, um frische Ware zu holen“, schildert Piringer. Aber nicht nur die Greißlerei lockt Kundschaft. Besonders gut kommt es auch an, dass es im „Burgenländer“ mittlerweile Essen zum Mitnehmen gibt. Natürlich auch aus den burgenländischen Zutaten. Da steht „Essen wie bei Oma“ auf dem Speiseplan. Egal, ob Krautfleckerln oder geröstete Knödel mit Ei: Aus dem Burgenland schmeckt es halt am besten!
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